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Bereitstellungsmodell für die Notfallwiederherstellung

  • Aktualisiert: 2021/09/28
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Bereitstellungsmodell für die Notfallwiederherstellung

Das Bereitstellungsmodell für die Notfallwiederherstellung (Disaster Recovery, DR) beruht auf geografisch getrennten Hochverfügbarkeits-Clustern (High Availability, HA).

Bei der Notfallwiederherstellung (Disaster Recovery, DR) handelt es sich um eine Methode, bei der zwei Rechenzentren für Hochverfügbarkeit (High Availability, HA) geografisch getrennt sind. Der zusätzliche Vorteil gegenüber einer HA-Konfiguration für einen einzelnen Standort besteht darin, dass das räumlich getrennte Rechenzentrum im Falle eines lokalen Notfalls seine Aufgabe nach minimaler Ausfallzeit wiederaufnehmen kann.

Voraussetzungen

Beachten Sie vor der Durchführung der IQ Bot-Notfallwiederherstellung die folgenden Voraussetzungen:
  • Aktivieren Sie die ein- und ausgehenden Ports.
  • Fügen Sie alle Hostnamen in den Hostdateieinträgen für alle Knoten hinzu.
  • Stellen Sie sicher, dass die primäre und sekundäre Datenbank synchron sind.
  • Automation Anywhere Control Room und IQ Bot müssen sowohl an primären (aktiven) als auch an sekundären (passiven) Notfallwiederherstellungsstandorten installiert sein.
  • Achten Sie beim Wechsel zwischen dem primären und dem sekundären Server auf Folgendes:
    • Wenn die sekundäre Datenbank schreibgeschützt ist, verfügt die primäre Datenbank über Lese-/Schreibberechtigungen.
    • Wenn die sekundäre Datenbank über Lese-/Schreibberechtigungen verfügt, verfügt die primäre Datenbank nur über Schreibberechtigungen.

Im folgenden Diagramm ist die IQ Bot-Notfallwiederherstellungskonfiguration gezeigt:

IQ Bot-Notfallwiederherstellung

In diesem Beispiel weisen alle Server eine Redundanz auf.

  • Mehrere Nutzer haben über ihren Webbrowser Zugriff auf den IQ Bot-Cluster. Die Webbrowser kommunizieren über den Load Balancer mit IQ Bot-Clustern.
  • Mehrere Bot Runners kommunizieren über den Load Balancer mit ihrem IQ Bot-Cluster.
  • Die SMB-Dateifreigabe (Server Message Block) und der Microsoft SQL Server speichern Daten über ihren IQ Bot-Cluster. Beide Server werden asynchron zum Backup-Notfallwiederherstellungsstandort repliziert.
  • Microsoft SQL Server verwendet Redundanz über Replikation und synchronisiert sich so mit dem gruppierten Microsoft SQL Server am primären Standort für die Notfallwiederherstellung.

Notfallwiederherstellung in der IQ Bot-Umgebung.

  • Stellen Sie einen zweiten IQ Bot-HA-Cluster in einem separaten Rechenzentrum an einem anderen geografischen Standort bereit.

  • Führen Sie im Falle eines Ausfalls des primären Standorts die Notfallwiederherstellung manuell durch. Einzelheiten finden Sie unter Übersicht über die Failover-Schritte im Rahmen der Notfallwiederherstellung.

    Anmerkung: Wenn ein Failover für einen Sicherungsstandort auftritt, ist es möglich, dass die allerletzten am primären Standort vorgenommenen Änderungen verloren sind.
Vorteile
Geschäftskontinuität bei einem vorübergehenden oder katastrophalen Ausfall oder Verlust von Rechenzentren
Nachteile
Erhöhte betriebliche Belastung

Wenden Sie sich an Ihren Customer Success Manager (CSM) oder Partner Enablement Manager (PEM), um weitere Informationen zum Benchmarking der IQ Bot On-Premises-Notfallwiederherstellung zu erhalten.

IQ Bot On-Premises Disaster Recovery benchmarking (A-People login required)

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