Arten von Web-Auslöser
- Zuletzt aktualisiert2025/01/13
Arten von Web-Auslöser
Auslöser werden verwendet, um Automatisierungen basierend auf bestimmten Ereignissen zu starten. Webhooks und Poller sind zwei grundlegende Techniken, die in Auslösern verwendet werden, um Aktionen basierend auf bestimmten Ereignissen zu starten. Sie bieten unterschiedliche Ansätze für den Datenabruf und die Ereignisverarbeitung, jeweils mit eigenen Vorteilen und Anwendungsfällen.
Webhooks: Echtzeitkommunikation
Webhooks sind im Wesentlichen HTTP-Callbacks. Wenn innerhalb einer Anwendung ein bestimmtes Ereignis eintritt, sendet sie eine Benachrichtigung an eine vordefinierte Callback-URL (den Webhook). Diese Benachrichtigung, häufig in Form einer POST-Anfrage, enthält relevante Daten zum Ereignis.
So funktionieren Webhooks:
- Abonnement: Ein Control Room abonniert einen Webhook, indem er eine Callback-URL angibt.
- Ereignisauslöser: Wenn ein relevantes Ereignis eintritt, sendet der Dienst eine HTTP-POST-Anfrage mit Daten zum Ereignis an die angegebene URL.
- Aktionseinleitung: Die empfangende Anwendung verarbeitet die Webhook-Daten und führt die gewünschten Aktionen aus.
Vorteile von Webhooks:
- Echtzeitaktualisierungen: Webhooks bieten sofortige Benachrichtigungen, sodass Aktionen umgehend ausgelöst werden.
- Effizienz: Sie verringern die Notwendigkeit häufiger Abfragen und sparen Ressourcen.
- Flexibilität: Webhooks können mit verschiedenen Anwendungen und Diensten verwendet werden.
Häufige Anwendungsfälle für Webhooks:
- ServiceNow-Integration: Auslösen von Aktionen, wenn ein Datensatz erstellt, aktualisiert, abgefragt oder gelöscht wird.
- Kundensupport: Automatische Weiterleitung eingehender Support-Tickets an das entsprechende Team.
- Marketing-Automatisierung: Senden personalisierter E-Mails basierend auf dem Kundenverhalten.
Poller: Periodischer Datenabruf
Poller sind Mechanismen, die regelmäßig nach Änderungen oder Aktualisierungen in einer Datenquelle suchen. Sie werden häufig verwendet, wenn keine Echtzeitbenachrichtigungen verfügbar sind oder die Aktualisierungshäufigkeit relativ niedrig ist.
So funktionieren Poller:
- Konfiguration: Ein Poller wird mit der Datenquellen-URL oder dem API-Endpunkt und dem Polling-Intervall konfiguriert.
- Abruf von Daten: Der Poller sendet in regelmäßigen Abständen Abfragen an die Datenquelle, um die neuesten Daten abzurufen.
- Datenverarbeitung: Die abgerufenen Daten werden analysiert, um Änderungen oder Aktualisierungen zu erkennen.
- Aktionseinleitung: Werden Veränderungen erkannt, löst der Poller entsprechende Aktionen aus.
Vorteile von Pollern:
- Einfachheit: Poller sind relativ einfach zu implementieren.
- Zuverlässigkeit: In bestimmten Szenarien können sie zuverlässiger sein, insbesondere bei instabiler Netzwerkverbindung.
- Flexibilität: Poller können mit verschiedenen Datenquellen verwendet werden, einschließlich Datenbanken, APIs und Dateien.
Häufige Anwendungsfälle für Poller:
- Bestandsmanagement: Regelmäßige Überprüfung der Lagerbestände und Auslösung von Nachbestellprozessen.
- Finanzberichterstattung: Erstellen regelmäßiger Berichte auf Grundlage aktualisierter Finanzdaten.
- Datensynchronisierung: Daten über verschiedene Systeme hinweg konsistent halten.