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Anpassen der Installation von Enterprise Control Room in Microsoft Azure

  • Aktualisiert: 5/22/2019
    • 11.3.x
    • Installieren
    • Enterprise

Anpassen der Installation von Enterprise Control Room in Microsoft Azure

Installieren und wenden Sie die angepasste Konfiguration an, die für den Enterprise Control Room-Cluster in Microsoft Azure erforderlich ist.

Vorbereitungen

Führen Sie ggf. die ersten Installationsschritte in Beginnen der Installation von Enterprise Control Room in Microsoft Azure aus.

Anmerkung: Da diese Installationsschritte nicht alle möglichen Systemanforderungen und Konfigurationen berücksichtigen, können Ihre spezifischen Schritte variieren und Automation Anywhere gibt keine Garantie dafür, dass diese Schritte mit Ihren spezifischen Konfigurationen übereinstimmen.
In dieser Aufgabe geben Sie die Konfigurationsinformationen an, die Sie in der Voraussetzungsphase gesammelt haben. Dazu zählen IP-Adressen, Zertifikate und Anmeldedaten für die Enterprise Control Room-Server, Rechenzentrum-Server und Datenbanken. Gehen Sie wie folgt vor, um den Enterprise Control Room in einem Cluster-Setup zu installieren:

Prozedur

  1. Aktivieren Sie die Cluster-Einrichtung.
    Das Kontrollkästchen ist standardmäßig aktiviert, wenn für den Computer, auf dem die Einrichtung ausgeführt wird, lokale IP-Adressen konfiguriert sind.
    Um den Enterprise Control Room ohne einen Cluster zu installieren, lassen Sie die Option Cluster-Einrichtung aktivieren deaktiviert.
  2. Geben Sie die IP-Adressen der Knoten für den Cluster an.
    1. Wenn Sie mehrere IP-Adressen angeben möchten, trennen Sie diese durch ein Komma (,). Beispiel: 192.161.1.1, 192.161.1.2, 192.161.1.3 usw.
      1. Wenn Sie Cluster-Einrichtung aktivieren und keine IP angeben, wird eine Fehlermeldung angezeigt.
      2. Bei der Eingabe ungültiger Zahlen oder Zeichen wird ebenfalls eine Fehlermeldung angezeigt.
    2. Wenn Sie die Cluster-IPs richtig eingegeben haben, werden Sie in einer Popup-Meldung aufgefordert, eine gültige IP-Adresse auszuwählen, mit der dieser Computer auf das Netzwerk zugreifen kann.
    3. Wählen Sie die IP aus der Dropdownliste mit den lokalen IP-Adressen aus.

      Wenn auf dem Computer mehrere lokale IP-Adressen konfiguriert sind, wählen Sie diejenige aus, an der der Enterprise Control Room installiert ist, da diese Adresse für den Zugriff auf den Enterprise Control Room von anderen Knoten aus verwendet wird.

    ACHTUNG: Nach abgeschlossener Konfiguration können Sie der IP-Liste keine weiteren Knoten hinzufügen oder daraus entfernen.
  3. Klicken Sie auf Weiter, um die Transport Layer Security (TLS) der Anwendung zu konfigurieren.
  4. Der Bildschirm TLS Configuration wird angezeigt. Hier haben Sie folgende Möglichkeiten:
    • Ein selbstsigniertes Zertifikat generieren

      Wenn die Option „Selbstsigniertes Zertifikat“ aktiviert ist, generiert das Installationsprogramm einen eindeutigen, privaten Schlüssel und ein selbstsigniertes Zertifikat für den Enterprise Control Room.

    • Ein Zertifikat importieren

      Um ein benutzerdefiniertes Zertifikat zu importieren, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Selbstsigniertes Zertifikat. Dann können Sie im Feld Zertifikatspfad nach einem Zertifikat suchen und es importieren.

      Anmerkung: Die Zertifikatdatei muss das PKCS12-Format haben.
      Geben Sie Folgendes an:
      • Zertifikatpfad: Klicken Sie auf die Schaltfläche Durchsuchen, um das Zertifikat zu importieren.

      • Kennwort für den privaten Schlüssel: Geben Sie das Kennwort für den privaten Schlüssel an.

        Warnung: Kennwortbeschränkung : Wenn das Kennwort mit dem Sonderzeichen „@“ beginnt, schlägt der Import der Zertifikatdatei fehl. „@“ darf in Kennwörtern nicht verwendet werden.
      • Webserverport: Geben Sie den Webserver-Port ein: entweder HTTP oder HTTPS. Wenn der Port bereits zugewiesen ist, wird eine Fehlermeldung angezeigt.
        Achtung: Die Port-Validierungsnachricht wird auch angezeigt, wenn Sie 8080 für Webserver hinzufügen und wenn dieser Wert bereits für den Enterprise Control Room-Lizenzdienst verwendet wird. Verwenden Sie in diesen Fällen einen anderen, noch nicht zugewiesenen Port.
      • HTTP-Traffic auf HTTPS zwingen: Hiermit werden alle HTTP-Port-Anfragen an HTTPS umgeleitet. Dient zum Zugriff auf den Enterprise Control Room über HTTPS mit dem generierten selbstsignierten Zertifikat. Stellen Sie sicher, dass beide eine unterschiedliche Portnummer haben.
  5. Klicken Sie auf Weiter, um die Anmeldedaten des Dienstes zu konfigurieren.
  6. Der Bildschirm Dienstanmeldedaten wird angezeigt. Hier stehen folgende Optionen zur Auswahl:
    • Standardmäßig wird das lokale Systemkonto im Installationsprogramm ausgewählt.
    • Wenn Sie Automation Anywhere-Dienste nicht mit einem lokalen Systemkonto, sondern als anderer Nutzer ausführen möchten, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Lokales Systemkonto, und geben Sie den Nutzernamen und das Kennwort für das Domänenkonto an.
      • Die Anmeldedaten für die Windows-Domäne werden auf diesem Bildschirm nicht überprüft. Wenn Sie nicht die richtigen Anmeldedaten eingeben, werden die Automation Anywhere-Dienste nicht ausgeführt und der Enterprise Control Room wird nicht gestartet.
      • Die Nutzeranmeldedaten, die während der Installation für den Dienst angegeben werden, könnten auf den Start von PowerShell-Scripts beschränkt sein. Dies würde dazu führen, dass die Datenbanktabellen nicht erstellt werden.
      • Wenn Sie die Datenbank mit einem Remote-SQL-Server erstellen, wird die Kombination aus einem lokalen Systemkonto für die Anmeldedaten des Dienstes und der Nutzung der Windows-Authentifizierung für die SQL-Verbindung nicht unterstützt.
        • Wenn ein remoter Datenbankserver verwendet wird, müssen für Dienste anstelle des lokalen Systemdienstkontos ein Nutzername und ein Kennwort angegeben werden.
        • Der angegebene Nutzername und das angegebene Kennwort dienen zur Erstellung von Tabellen und für die Kontrollraumprozesse zum Zugriff auf die Datenbank.
        • Einzelheiten finden Sie unter Datenbank und Dienstematrix.
  7. Klicken Sie auf Weiter, um den Datenbanktyp und den Server zu konfigurieren.
  8. Legen Sie die Verbindung, Authentifizierung und Datenbanken fest.
    • Datenbank-Server

      Diese Seite wird geöffnet, wenn Sie SQL-Server zum Konfigurieren Ihrer Datenbank auswählen.

      Diese Seite wird angezeigt, wenn Sie SQL-Server zum Konfigurieren Ihrer Datenbank auswählen.

      Anmerkung:
      • Stellen Sie nach Möglichkeit den Wert für den Datenbank-Server nicht auf localhost ein, da in diesem Fall die sichere Verbindung zur Datenbank nicht funktioniert.
      • Bei Azure-Installationen müssen die Datenbanknamen für den Enterprise Control Room und Bot Insight identisch sein, andernfalls schlägt die Installation fehl.
      • Klicken Sie auf die Schaltfläche Durchsuchen, um die SQL-Serverinstanz auszuwählen, in der die Enterprise Control Room-Datenbank erzeugt wird. Alternativ können Sie einen Datenbank-Servernamen eingeben oder aus der Liste auswählen.

      Machen Sie die folgenden Angaben:

      Datenbank-Port
      Verwenden Sie den Standardport (1433) oder geben Sie einen benutzerdefinierten Wert an.
      Sichere Verbindung verwenden
      Wählen Sie Sichere Verbindung verwenden, um das angegebene CA-Zertifikat zu verwenden.
      Anmerkung: Verwenden Sie denselben Hostnamen für Zertifikat- und Datenbankverbindungen.
      Zertifikat
      Diese Option ist bei Wahl der sicheren Verbindung verfügbar. Suchen Sie nach einem CA-Zertifikat. Einzelheiten zum Importieren dieses Zertifikats mithilfe der Befehlszeile finden Sie unter Importieren von CA-Zertifikaten.
      Windows-Authentifizierung
      Diese Option ist standardmäßig aktiviert. Sie ermöglicht die Verbindung zum SQL-Server mithilfe der Windows-Authentifizierung.
      Anmerkung: Bei Wahl der Windows-Authentifizierung wird der Nutzer, der das Installationsprogramm ausführt, verwendet, um auf das Vorhandensein der Datenbank zu prüfen, diese ggf. zu erzeugen und dem Dienstkontobenutzer (NT-Autorität\System) das Recht db_owner einzuräumen. Einzelheiten finden Sie in der Matrix zum Erstellen von Datenbanken, Tabellen und Diensten in Arbeiten mit SQL Servern.
      SQL Server-Authentifizierung
      Wählen Sie diese Option aus, um die Verbindung zur Datenbank mittels SQL Server-Authentifizierung herzustellen. Geben Sie den korrekten Nutzernamen und das richtige Kennwort für die SQL-Authentifizierung an.
      Name der Enterprise Control Room-Datenbank
      Geben Sie den Namen für die Enterprise Control Room-Datenbank an.
      Name der Bot Insight-Datenbank
      Geben Sie den Namen für die Bot Insight-Datenbank an. Diese Datenbank wird zum Speichern von Bot Insight-Daten verwendet.
      Anmerkung: Die Datenbanknamen dürfen nicht leer sein und keine Leerzeichen oder Prozentzeichen (%) enthalten. Es wird empfohlen, die Namen auf Zahlen und Buchstaben, Punkt (.), Gedankenstrich (-) und Unterstrich (_) zu beschränken.
      Wenn die Datenbank (Enterprise Control Room und/oder Bot Insight) nicht vorhanden ist, wird sie vom Installationsprogramm automatisch erstellt.
    • Version 11.3.1Oracle-Server

      Diese Seite wird angezeigt, wenn Sie Oracle-Server zum Konfigurieren Ihrer Datenbank auswählen.

      Machen Sie die folgenden Angaben:
      Datenbank-Server
      Geben Sie die Details zum Server-Hostnamen an. Die Nutzer müssen vor dem Ausführen der Installation vom Systemadministrator in der Oracle-Datenbank erstellt worden sein. Beachten Sie die Anleitung zum Erstellen von Nutzern in Oracle.
      Datenbank-Port
      Verwenden Sie für die Verbindung den Standard-Datenbankport (1521) oder einen vom Systemadministrator definierten, benutzerdefinierten Port.
      Datenbankinstanzname
      Name der Enterprise Control Room-Datenbankinstanz, die ursprünglich vom Systemadministrator erstellt wurde.
      Control Room-Cluster-Datenbanknutzername
      Nutzername für die Enterprise Control Room-Datenbank, die ursprünglich vom Systemadministrator erstellt wurde.
      Control Room-Cluster-Kennwort
      Kennwort des Enterprise Control Room-Datenbanknutzers.
      Bot Insight-Datenbanknutzername
      Nutzername für die Bot Insight-Datenbank, die ursprünglich vom Systemadministrator erstellt wurde.
      Bot Insight-Kennwort
      Kennwort des Bot Insight-Datenbanknutzers.
      Sichere Verbindung verwenden
      Wählen Sie Sichere Verbindung verwenden, um das angegebene CA-Zertifikat zu verwenden.
      Anmerkung: Verwenden Sie denselben Hostnamen für Zertifikat- und Datenbankverbindungen.
      Zertifikat
      Diese Option ist bei Wahl der sicheren Verbindung verfügbar. Suchen Sie nach einem CA-Zertifikat. Einzelheiten zum Importieren dieses Zertifikats mithilfe der Befehlszeile finden Sie unter Importieren von CA-Zertifikaten.
  9. Klicken Sie auf Weiter, um die Bot Insight-Datenbank zu konfigurieren.
  10. Version 11.3.1 Wählen Sie eine PostgreSQL-Server oder Microsoft SQL Server-Datenbank zum Speichern der Metadaten für Bot Insight aus.
    Anmerkung: Die Microsoft SQL Server-Option ist für die Oracle-Datenbank nicht verfügbar.
    • PostgreSQL-Server
      Wählen Sie PostgreSQL-Server aus, um einen separaten Datenbank-Server zur Speicherung der Metadaten festzulegen:
      1. Klicken Sie auf Weiter, um Hostname, Port, Datenbank, Nutzername und Kennwort für PostgreSQL-Server einzugeben.
      2. Aktivieren Sie auf der Seite „Bot Insight PostgreSQL-Konfigurationen“ das Kontrollkästchen, um PostgreSQL-Server zu installieren. Deaktivieren Sie es, wenn PostgreSQL-Server bereits installiert ist, und geben Sie Folgendes an:
        Hostname
        Geben Sie den Hostnamen für den PostgreSQL-Server ein. Der Standardname ist „localhost“.
        Port
        Geben Sie die Portnummer für den PostgreSQL-Server ein. Die Standard-Portnummer ist 5432.
        Datenbank
        Geben Sie den Datenbanknamen an, der für Bot Insight verwendet wird. Als Standard lautet der Datenbankname „zoomdata“.
        Sichere Verbindung verwenden
        Wählen Sie diese Option aus, wenn Ihre PostgreSQL-Server-Datenbank eine sichere Verbindung verwendet.
        Nutzername
        Geben Sie den Nutzernamen für die PostgreSQL-Server-Datenbank ein. Der Standard-Nutzername lautet „postgres“.
        Kennwort
        Geben Sie das Kennwort für die PostgreSQL-Server-Datenbank ein.
        Kennwort bestätigen
        Dies ist nur sichtbar, wenn die Option PostgreSQL installieren aktiviert ist.
      Anmerkung: Wenn die Option PostgreSQL-Server aktiviert ist, werden die Felder „Hostname“ und „Sichere Verbindung verwenden“ deaktiviert und auf die Standardwerte eingestellt.
    • Microsoft SQL Server

      Microsoft SQL Server ist als Standard-Datenbanktyp für die Metadaten ausgewählt. Der Standardname lautet „BIVisualization“. Sie können den Datenbanknamen nach Wunsch ändern.

      Anmerkung: Neben der BIVisualization-Datenbank werden standardmäßig drei weitere Datenbanken, BIVisualization-Keyset, BIVisualization-Scheduler, BIVisualization-Upload, zum Speichern von Dashboard-Konfigurationsdaten erstellt.
  11. Klicken Sie auf Weiter.

    Der Bildschirm Bereit zum Installieren des Programms wird angezeigt.

  12. Klicken Sie auf Installieren und warten Sie, bis die Installation abgeschlossen ist.
    Der Bildschirm InstallShield-Assistent abgeschlossen wird angezeigt.
  13. Klicken Sie auf Fertigstellen.
    Automation Anywhere starten“ ist standardmäßig aktiviert.
    Aktivieren Sie Installationsprogramm-Einstellungen anzeigen, um die Datei aae-installsummary.html zu öffnen. Diese befindet sich standardmäßig im Ordner C:\Program Files\Automation Anywhere\Enterprise\. Verwenden Sie diese Datei, um eine Zusammenfassung der Installation anzuzeigen.

Nächste Maßnahme

Enterprise Control Room wird im Standardbrowser mit der Seite „Enterprise Control Room-Einstellungen konfigurieren“ geöffnet. Fahren Sie mit Konfigurieren der Einstellungen nach der Installation fort.
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