Lesen und beachten Sie die Automation Anywhere-Dokumentation

Automation Anywhere

Inhalt schließen

Inhalte

Inhalt öffnen

Übersicht über die Konfiguration des HA-Clusters

  • Aktualisiert: 5/10/2019
    • 11.3.x
    • Erkunden
    • Enterprise
    • Übersichten

Übersicht über die Konfiguration des HA-Clusters

Damit Ihr Rechenzentrum Automation Anywhere unterstützt, konfigurieren Sie einen HA-Cluster. Befolgen Sie die Methoden und Verfahren Ihres Unternehmens zur Implementierung des Clusters für das Rechenzentrum.

HA-Cluster schützen Dienste und Daten im Falle eines Server- oder Dienstausfalls. Im Folgenden finden Sie eine Liste der mit Clustern verknüpften Prozesse.
  • Datenbankreplikation: Konfigurieren Sie die synchrone Replikation zwischen den MS-SQL-Servern am Primärstandort (aktiv) und am Sekundärstandort (passiv), um für den Fall eines Datenbankknotenausfalls die Konsistenz zu gewährleisten.
  • Ausfallzeit: Die Dauer der Ausfallzeit hängt von der Anzahl der Neustartversuche ab, die der Administrator für die primären Serverdienste konfiguriert, der Anzahl der pro Stunde zulässigen Failover und der Failback-Konfiguration.
  • Failback: Nachdem der primäre Server wieder normal arbeitet, kann die Workload von den sekundären Servern zurück an die primären Server gegeben werden. Der primäre Server wird wieder zum aktiven Server.

    Wiederherstellungsvorgänge am primären System oder Standort nach einem Failover oder einer Notfallwiederherstellung auf ein sekundäres System oder einen sekundären Standort.

  • Failover: Wenn einer der primären Server ausfällt, wird die Workload des ausgefallenen Servers automatisch auf den Sekundärserver im Cluster verschoben. Dieser automatische Vorgang wird als Failover bezeichnet. Ein Failover stellt die kontinuierliche Verfügbarkeit von Anwendungen und Daten sicher. Wenn der Failover abgeschlossen ist, wird der sekundäre Server zum aktiven Server.

    Wenn ein (primäres) System einen Ausfall oder eine Störung erkennt, überträgt es automatisch die Kontrolle an ein (sekundäres) System mit identischer Konfiguration (Duplikat). Dies gilt für HA-Cluster, bei denen ein Failover von einem Server auf einen anderen erfolgt.

  • Schrittweise Leistungsminderung: Dieser Prozess ermöglicht die ordnungsgemäße Ausführung von Cluster-Abhängigkeiten an einem beeinträchtigten Primärstandort.
  • Redundanz: HA-Cluster verwenden Redundanz, um Prozesse vor Single Points of Failure (SPoF) zu schützen, beispielsweise bei einem Server- oder Dienstausfall. HA-Cluster umfassen primäre (aktive) Server, die Dienste oder Datenbanken hosten, und sekundäre (passive) Server, die replizierte Kopien der Dienste und Datenbanken hosten.
  • Replikation: Die sekundären Server nutzen dieselbe Konfiguration und Software wie die primären Server. Sie sind ein Duplikat (eine redundante Kopie) der primären Server. Daten werden von den Primärservern auf die Sekundärserver repliziert (kopiert).

Zur Unterstützung von HA und DR für Automation Anywhere müssen ausgewählte Komponenten in Ihrem Rechenzentrum für HA konfiguriert werden.

  • Cluster-Komponenten: Ein Cluster ist eine Gruppe von Servern (Knoten), die über physische Kabel und Software verbunden sind. In einer HA-Umgebung können sich diese Server-Cluster im selben physischen Rechenzentrum befinden.
    Anmerkung: Obwohl im Zusammenhang mit Clustern die Begriffe Server, Host und Knoten jeweils eine bestimmte Bedeutung haben, werden sie häufig gleichbedeutend und somit austauschbar verwendet.
    • Clustergruppe (Rolle): Eine Gruppe von Diensten auf einem Cluster, die bei einem Failover gemeinsam verschoben werden und die voneinander abhängig sind.
    • Host: Der Cluster-Computer, auf dem die Dienste gehostet werden.
    • Knoten: Ein Oberbegriff für einen Rechner in einem Cluster.
    • Primärknoten: Der aktive Knoten im Cluster. Der Rechner, auf dem die Produktionsaktivitäten ausgeführt werden.
    • Sekundärknoten: Der Rechner, der im Falle eines Failovers als Ziel festgelegt ist. Der Sekundärknoten ist ein passives Duplikat des Primärknotens.
    • Server: Der Computer im Cluster, auf dem das Server-Betriebssystem installiert ist.
  • Versionskontrolle der Ressourcen (VCS oder SVN)

HA-Clustertechnologien schützen vor drei spezifischen Arten von Fehlern:

  • Anwendungs- und Dienstfehler, die Anwendungssoftware und wesentliche Dienste beeinträchtigen.
  • Standortstörungen in Organisationen mit mehreren Standorten, die durch Naturkatastrophen, Stromausfälle oder Verbindungsprobleme verursacht werden.
  • System- und Hardwarefehler, die Hardwarekomponenten wie CPUs, Laufwerke, Speicher, Netzwerkadapter und Netzteile betreffen.

Durch die Fehlertoleranz erfüllen Cluster zwei typische Anforderungen für Rechenzentren:

  • Hochverfügbarkeit: die Möglichkeit, Endnutzern über einen sehr hohen Zeitanteil Zugriff auf einen Dienst zu gewähren und ungeplante Ausfälle zu reduzieren.
  • Hohe Zuverlässigkeit, also die Möglichkeit, die Häufigkeit von Systemausfällen zu reduzieren.
Feedback senden