Lesen und beachten Sie die Automation Anywhere-Dokumentation

Automation Anywhere

Inhalt schließen

Inhalte

Inhalt öffnen

Befehl „Image Recognition“

  • Aktualisiert: 5/22/2019
    • 11.3.x
    • Erkunden
    • Enterprise

Befehl „Image Recognition“

Mit diesem Befehl können Sie nach einem Bild in einem Quellbild suchen.

Übersicht

Mit diesem Befehl können Sie schnell ein Quellbild nach einem Bild durchsuchen und Anwendungen, die visuelle Elemente verwenden, problemlos automatisieren. Mit dem HiDPI-Display können Sie verschiedene Bilder unterschiedlicher Größe erfassen und verarbeiten.

Ein weiterer wesentlicher Vorteil der Bilderkennung ist, dass Sie ein Bild wiederfinden können, das z. B. innerhalb einer Webseite verschoben wurde.

Zudem können Sie die bildbasierte Automatisierung verwenden, wenn Elemente der Benutzeroberfläche der Anwendung für die Automatisierung nicht verfügbar sind. Wenn etwa eine Anwendung über Citrix verfügbar gemacht wird, der Zugriff über eine RDP erfolgt oder die Objekterkennung (z. B. in älteren Anwendungen) unzuverlässig ist, können Sie die Bilderkennung verwenden.

Der Befehl „Image Recognition” enthält folgende Funktionen:

Wait time
Geben Sie die Zeit in Millisekunden an, die gewartet werden soll, bis Bilder von Fenstern aufgenommen werden, deren Laden einige Zeit dauern kann.
Select Image 1
Damit können Sie das Bild in einem geöffneten Fenster aufnehmen oder es aus einer Datei auswählen.
Wenn Sie von einem geöffneten Fenster aus aufnehmen, können Sie Ihre Klickposition relativ zu einem Bild positionieren. Das empfiehlt sich, wenn das Zielbild unscharf ist, Hintergrundrauschen aufweist oder mehrmals angezeigt wird.
Select Image 2
Damit können Sie das Bild in einem geöffneten Fenster aufnehmen oder es aus einer Datei auswählen.
  • Sie können auch ein leicht erkennbares Bild auswählen und Ihre Klickposition relativ dazu positionieren.
    Anmerkung: Die relative Klickoption steht nur zur Auswahl, wenn Sie die Enterprise Client-Edition 11.0 und höher verwenden.
  • Bei Verwendung dieser Option in Verbindung mit dem Befehl „IF/ELSE“ wählen Sie Auf gefundenes Bild klicken aus, um das Fadenkreuz einzublenden.
  • Um die Standardposition des Fadenkreuzes (Bildmitte) aufzurufen, klicken Sie einfach auf Fadenkreuz zurücksetzen.
So erreichen Sie eine schnellere Bilderkennung:
  • Image2 sollte möglichst klein sein.
  • Wenn eine bestimmte Farbe (z. B. Grau) den gesamten Bildschirm dominiert, darf das Startpixel von Image2 (in der linken oberen Ecke) diese Farbe nicht enthalten.
Image Occurrence
Verwenden Sie diese Option, wenn das Zielbild mehrmals gefunden werden kann. Wenn Sie nicht wissen, wie oft das Bild auf dem Bildschirm erscheinen kann, können Sie eine Variable angeben. Beachten Sie, dass die Variablen numerische Werte unterstützen müssen.
Match Percentage
Mit dieser Option geben Sie den akzeptablen Prozentsatz der übereinstimmenden Pixel zwischen den beiden Bildern an.
Ein Übereinstimmungsprozentsatz von 20 % bedeutet zum Beispiel, dass Bilder bis zu einer Pixelabweichung von 80 % noch als übereinstimmend betrachtet werden.
Tolerance
Mit dieser Option geben Sie den akzeptablen Bereich für übereinstimmende Pixel an.
Eine Toleranz von 0 % bedeutet, dass die einzelnen RGB-Werte der verglichenen Pixel genau übereinstimmen müssen. Bei einer Toleranz von 20 % dürfen die einzelnen RGB-Werte der Pixel zwischen +20 % und –20 % variieren, um noch als erfolgreiche Übereinstimmung zu gelten.
  • Ein Übereinstimmungswert definiert das zulässige Maß der Gesamtabweichung zwischen „Image1“ und „Image2“. Die Toleranz definiert das zulässige Maß der Nichtübereinstimmung zwischen zwei zu vergleichenden Pixeln.
  • Der RGB-Farbraum verwendet jeweils 8 Bit für Rot, Grün und Blau und kann ganzzahlige Werte im Bereich von 0 bis 255 aufweisen.
Comparison Mode
Wählen Sie eine der folgenden Vergleichsmethoden aus:
  1. Advanced: Dies ist die Standardauswahl. Dieser Modus ist genauer als alle anderen Modi und liefert bessere Ergebnisse, wenn sich die Bildschirmauflösung, der Maßstab oder die Anwendungsskalierung ändert.
    Anmerkung: Wenn Sie Bots, die in der Enterprise Client-Version 10.x erstellt wurden, in die aktuelle Version migriert haben, wird der von Ihnen ausgewählte Vergleichsmodus nicht automatisch in Advanced geändert. Nur bei Bots, die in der aktuellen Version erstellt werden, lautet der Vergleichsmodus standardmäßig Advanced.
  2. Normal mode: Vergleicht die RGB-Komponenten der Pixel mit der Quelle. Verwenden Sie diesen Modus, wenn Sie nicht so viel Wert auf Geschwindigkeit legen und in komplexen Szenarien eine exakte Farbübereinstimmung wünschen.
  3. Gray-scaled mode: Konvertiert Pixel vor dem Vergleich in einen entsprechenden Graustufenwert. Verwenden Sie diesen Modus, wenn Sie Farben im Vergleich nicht unbedingt benötigen und eine schnelle Testausführung wünschen.
  4. Monochrome mode with Threshold: Wandelt Pixel vor dem Vergleich in Schwarz oder Weiß um. Der Grenzwert wird bei der Umwandlung der RGB- oder Graustufenwerte für Pixel in Schwarz- oder Weißwerte verwendet (ein Pixelwert unterhalb des Grenzwerts wird in Schwarz dargestellt, ein Wert darüber in Weiß). Verwenden Sie diese Option, wenn Sie mehrfarbigen Text vor mehrfarbigen Hintergründen erkennen möchten.
Schnelltest

Mit der Schaltfläche Schnelltest können Sie schnell feststellen, ob die Ausgabe wie gewünscht aussieht. Sie müssen also nicht den gesamten Test ausführen.

  • Ein Schnelltest enthält – ähnlich einem tatsächlichen Test – die für Match Percentage, Tolerance und Comparison Mode angegebenen Parameter.
  • Wenn der TaskBot/die MetaBot-Logik Variablen enthält, ist der Schnelltest nicht verfügbar.
  • Bei Aufgaben, die in Versionen vor 7.5 erstellt wurden, funktioniert der Schnelltest nur, wenn das Bild erneut erfasst wird, da diese Funktion erst ab Version 7.5 verfügbar ist.
  • Version 11.3.1.1Wenn Sie beim Anklicken von Schnelltest die Fehlermeldung DLL Automation.ImageAlgorithm.dll kann nicht geladen werden erhalten, lesen Sie den Beitrag Beheben von Fehler bei der Bilderkennung.
Wenn der sichere Aufzeichnungsmodus aktiviert ist:
Image1 wird nicht gespeichert und Image2 wird nicht erfasst.
Feedback senden