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Variablen des Typs „Liste“

  • Aktualisiert: 5/10/2019
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    • Enterprise

Variablen des Typs „Liste“

Eine Listenvariable können Sie verwenden, wenn Sie mehrere Werte nacheinander abrufen müssen. Es handelt sich im Prinzip um einen eindimensionalen Platzhalter für Daten.

Anlässe für die Verwendung von Listenvariablen

Häufige Anwendungen für Listenvariablen sind u. a.:

  • Versenden von E-Mails an mehrere Empfänger
  • Weitergeben unterschiedlicher Werte innerhalb einer Schleife
  • Durchsuchen mehrerer Web-Adressen

Die Werte können für Text- oder numerische Daten stehen.

Nachdem Sie die Variable erstellt haben, können Sie sie verwenden, indem Sie die Variable in mehrere Workbench-Befehle einfügen. Wenn der Wert der Variable geändert wird, wird der neue Wert in späteren Befehlen übernommen, die von der Aufgabe ausgeführt werden.

So erstellen Sie eine Listenvariable

Sie können Listenvariablen auf zwei Arten erstellen: durch direkte Zuweisung oder über eine Dateizuweisung.

Direkte Zuweisung

Erstellen Sie eine Listenvariable mithilfe einer direkten Zuweisung, wenn die Werte der Variable fest sind und bei der Ausführung der Aufgabe nacheinander abgerufen werden müssen.

Gehen Sie wie folgt vor, um eine Listenvariable mithilfe einer direkten Zuweisung zu erstellen:

  1. Klicken Sie in der Workbench auf das Symbol „Variablenmanager“ oben oder auf der Registerkarte rechts.
  2. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Hinzufügen“. Das Fenster „Variable hinzufügen“ wird angezeigt, und die Option „Neue Variable erstellen“ ist ausgewählt.
  3. Wählen Sie den Typ „Liste“.
  4. Geben Sie einen Namen für die Variable ein. Der Name muss mit einem Buchstaben beginnen und darf keine Leerstellen enthalten.
  5. Aktivieren Sie das Optionsfeld „Wert“. Das ist der Standardzustand.
  6. Geben Sie Listenwerte im bereitgestellten Feld an. Die Werte können Buchstaben oder Zahlen sein.
  7. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Zu Liste hinzufügen“.
  8. Wiederholen Sie Schritt 5 und 6, um die Liste zu vervollständigen.
  9. Klicken Sie auf „Speichern“.

Mit dem Kontrollkästchen „Zufällig machen“ können Sie die Werte willkürlich aufrufen, wenn die Aufgabe ausgeführt wird.

Wenn Sie das Kontrollkästchen deaktiviert lassen, werden die Werte in der Reihenfolge abgerufen, in der Sie sie eingegeben haben.

Nachdem die Variable gespeichert wurde, wird sie im Bereich „Lokale Variablen“ des Variablenmanagers angezeigt.

Beispiel für eine Listenvariable:

Name:E-Mail-Adresse

Werte: products@automationanywhere.com, support@automationanywhere.com, john.smith@automationanywhere.com

Dateizuweisung

Erstellen Sie eine Listenvariable mithilfe von Dateizuweisung, wenn die Werte für die Variable während der Aufgabenausführung aus einer Textdatei abgerufen werden müssen.

Die Textdatei dient zur Definition der Listenvariablen. Die Wertliste lässt sich mit Schleifenbefehlen leicht verarbeiten.

Häufiger Anwendungsfall: Extrahieren von Daten in eine Textdatei

Gehen Sie wie folgt vor, um eine Listenvariable mithilfe einer Dateizuweisung zu erstellen:

  1. Legen Sie fest, welche Textdatei Sie zur Zuweisung der Werte verwenden.

    Die Textdatei muss den Namen der Variablen, gefolgt vom Operator „=“, sowie eine Liste durch Komma getrennter Werte enthalten.

    Beispiel-Textdatei mit Wertliste: Variablenname: products

    Die Datei products.txt enthält:

    products = automation, testing, PI, SAP-automation, ERP-automation
    
  2. Klicken Sie in der Workbench auf das Symbol „Variablenmanager“ oben oder auf der Registerkarte rechts.
  3. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Hinzufügen“. Das Fenster „Variable hinzufügen“ wird angezeigt, und die Option „Neue Variable erstellen“ ist ausgewählt.
  4. Wählen Sie den Typ „Liste“.
  5. Geben Sie einen Namen für die Variable ein. Der Name muss mit einem Buchstaben beginnen und darf keine Leerstellen enthalten.
  6. Aktivieren Sie das Optionsfeld „Aus Textdatei lesen“.
  7. Suchen Sie im Feld „Datei auswählen“ die Datei oder geben Sie den Dateipfad für die benötigte Textdatei ein. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Datei öffnen“, um die ausgewählte Textdatei anzuzeigen.
  8. Klicken Sie auf „Speichern“.

Nachdem die Variable gespeichert wurde, wird sie im Bereich „Lokale Variablen“ des Variablenmanagers angezeigt.

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