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Konfigurieren der Objekteigenschaften

  • Aktualisiert: 5/10/2019
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    • Enterprise

Konfigurieren der Objekteigenschaften

Die Erstellung von MetaBots beginnt häufig damit, dass ein Bot-Entwickler den in einer Automatisierungsaufgabe enthaltenen Bildschirm aufzeichnet. Bot-Entwickler müssen möglichst viele Szenarien für Aufgabenprozesse identifizieren und handhaben.

Anhand der Objekteigenschaften kann ein zugehöriges Objekt während der Wiedergabe eindeutig identifiziert werden. Ein wesentlicher Teil der Objektkonfiguration erfolgt automatisch. Bei komplexen Fälle können Bot-Entwickler die Objekteigenschaften jedoch anpassen, um die Zuverlässigkeit der MetaBots zu verbessern.

Konfigurieren eines Bildschirmobjekts

Wählen Sie einen vorhandenen Bildschirm aus, und verwenden Sie den Befehl Konfigurieren, um seine Eigenschaften zu bearbeiten.
  • Geben Sie Aliasnamen, z. B. einen Bildschirmnamen und einen Bildschirmtitel, an.
  • Eigenschaften wie Name, Pfad, Wert, ID, Klasse und Index können geändert und gespeichert werden.
Wählen Sie ein zu definierendes Objekt aus, um Status und Wiedergabemodus bei der Ausführung von Aufgaben festzulegen.
  • Geben Sie einen Bildschirmnamen an.

    Anmerkung: Der Bildschirmname wird von uns für den hinzugefügten Bildschirm bereitgestellt, und der Bildschirmtitel wird im konfigurierten Fenster angezeigt.
    • Benennen Sie den Bildschirm um, wenn Sie denken, dass sich ein Nutzer leichter mit einem anderen Titel identifizieren kann.
    • Es wird empfohlen, allgemeine Bildschirmtitel zu verwenden, die für alle Situationen passen.

      Tipp: Verwenden Sie '*', um einen generischen Titel hinzuzufügen.
  • Bildschirmtyp: Gibt den verwendeten Objekterfassungstyp an.
    • Standard: Für Standarderfassungen wird Technologie als UIAutomation angezeigt.
    • OCR: Für die OCR-Automatisierung zeigt das System die OCR-Engine an, mit der das Objekt erfasst wurde.

Konfigurieren der Objekteigenschaften

Konfigurieren Sie die Objekteigenschaften über Anzeigen, Ausgewählte Objektdetails und Objektsuchkriterien.
  • Benennen Sie die Objekte um
  • Wählen Sie einen Wiedergabetyp aus
  • Verknüpfen Sie ein Objekt manuell mit einem anderen
  • Definieren Sie die Suchkriterien, die beim Ausführen der Automatisierung verwendet werden sollen

Objekttypen

  • Benutzerdefinierte Objekte: Werden definiert, wenn die Objekteigenschaften während der Aufzeichnung oder Erfassung eines Bildschirms nicht erfasst werden.

    Wählen Sie einen Bereich aus, der als benutzerdefiniertes Objekt definiert werden soll. Zu den benutzerdefinierten Objekten gehören:
    • Schaltflächen
    • Textfelder
    • Statischer Text
    • Links
    • Bilder
    Tipp:
    • Beim Auswählen eines Objekts werden alle benutzerdefinierten Objekte durch einen blauen Rahmen und die nicht benutzerdefinierten Objekte durch einen roten Rahmen gekennzeichnet. Die Objektrahmen sind auch sichtbar, wenn der Mauszeiger über das Objekt bewegt wird.
    • Wenn Objekte verschoben werden oder deren Größe geändert wird, aktualisieren Sie den/die betreffenden Bildschirm(e), um die Änderung anzuzeigen.
  • Verknüpfte Objekte: Sind mit anderen Objekten oder Oberflächenelementen verknüpft, die während der Ausführung der Automatisierung leicht durchsucht werden können.

    Bei Objekten, die mit OCR erfasst werden, erfolgt die Verknüpfung automatisch. Bei Bildschirmen, die mit der Standardtechnologie erfasst werden, müssen die Objekte jedoch manuell verknüpft werden. Weitere Informationen über MetaBots finden Sie unter Erstellen erweiterter Bots mit dem Enterprise Client.

  • Textfeldobjekte: Objekte, die auf dem erfassten Bildschirm als Textfelder angezeigt werden.
  • Statische Textobjekte: Objekte, die auf dem erfassten Bildschirm als Text angezeigt werden.
  • Benachbarte Objekte: Objekte, die sich neben dem aktuell ausgewählten Objekt befinden und zum selben übergeordneten Steuerelement gehören. Benachbarte Objekte sind im Filter Anzeigen nicht sichtbar.
  • Namenlose Objekte: Objekte, die keinem der anderen Objekttypen zugeordnet wurden. Diese Objekte werden zwar auf dem Bildschirm angezeigt, sind jedoch nicht konfiguriert. Namenlose Objekte haben eindeutige, vom System generierte Namen, damit sie während der Konfiguration mit den Optionen Bildschirm und dem Befehl „Importieren/Exportieren” leicht identifiziert werden können.

    Die vor einem Upgrade auf Version 11.0 erfassten namenlosen Objekte bleiben weiterhin als namenlose Objekte vorhanden. Es wird jedoch empfohlen, dass Sie diesen Objekten Namen zuweisen, um sie bei der Import- oder Exportautomatisierung leichter identifizieren zu können.

Anpassen von Objektdetails

Wechseln Sie nach der Konfiguration der Objekteigenschaften in den Bereich Ausgewählte Objektdetails, um ein Objekt an spezifische Automatisierungsanforderungen anzupassen. Legen Sie die folgenden Eigenschaften fest:
  • Name: Geben Sie benutzerfreundliche/leicht identifizierbare Namen für die Objekte an.
  • Wiedergabetyp: Wählen Sie Objekt, Bild, Koordinate oder Text. Der Wiedergabetyp wird je nach ausgewähltem Objekttyp automatisch aktiviert. Ändern Sie den Wiedergabetyp nach Bedarf.
    • Objekt: Verwenden Sie diese Option als Wiedergabetyp für das Objekt, das aufgrund seiner Objekteigenschaften ausgewählt wurde. Dies kann nützlich sein, wenn die ausgewählten Objekte dynamisch sind, also ihre Positionen in der Zielanwendung ständig ändern. Diese Automatisierung gilt als die zuverlässigste Form, da sie für nutzeroberflächenbasierte Elemente des Objekts ausgeführt wird.
      Tipp: Wenn eine objektbasierte Automatisierungsausführung nicht möglich ist, verwenden Sie einen der anderen Wiedergabemodi: Bild, Koordinate oder Text.
    • Bild: Verwenden Sie diese Option als Wiedergabetyp für die Objekte, die aufgrund ihrer Bildeigenschaften ausgewählt wurden. Dies kann nützlich sein, wenn die objektbasierte Automatisierung nicht möglich ist oder aus bestimmten Gründen fehlschlägt. Die bildbasierte Automatisierung funktioniert beispielsweise für Citrix-, RDP- und Legacy-Anwendungen wie Delphi.

      Sie können diese Option auch verwenden, wenn Sie die Automatisierung ausführen möchten, um Text aus Bildschirmen zu extrahieren, die mit OCR erfasst wurden. Aktionen in der Workbench

    • Koordinate: Verwenden Sie diese Option als Wiedergabetyp für die Objekte, die aufgrund ihrer Koordinateneigenschaften ausgewählt wurden. Dies kann nützlich sein, wenn das ausgewählte Objekt in der Zielanwendung mit den gleichen Koordinaten verfügbar ist.
    • Text: Verwenden Sie diese Option als Wiedergabetyp für die Objekte, die aufgrund ihrer Texteigenschaften ausgewählt wurden. Dies kann nützlich sein, wenn Sie Text aus einem Bildobjekt in der Zielanwendung extrahieren möchten. Da der Text beim Konfigurieren von Bildschirmen mithilfe der OCR-Engine extrahiert wird, wird nur diese OCR-Engine zum Ausführen der Automatisierung verwendet. Daher sollte die ausgewählte OCR-Engine auch auf den Bot Runner-Computern installiert sein, um sicherzustellen, dass die Automatisierung nicht fehlschlägt.
      Anmerkung: Wenn das Objekt nicht mithilfe der Option „OCR-Vorkommen“ gefunden werden kann, verwendet das System stattdessen automatisch die Option „Bildvorkommen“.
  • Objekteigenschaften:
    Wählen Sie den Typ Eigenschaften aus, den Sie während der Wiedergabezeit von Objektsuchkriterien verwenden möchten. Sie können ausgewählte Eigenschaften oder alle anzeigen. Einige Eigenschaften sind standardmäßig ausgewählt.
    Anmerkung: Bei Objekten, die nicht manuell mit anderen Objekten verknüpft sind, werden ihre eigenen Sucheigenschaften verwendet. Hingegen wird bei Objekten, die mithilfe der Option Verknüpfen mit anderen Objekten verknüpft sind, das ausgewählte Objekt während der Ausführung der Automatisierung basierend auf den Sucheigenschaften des verknüpften Objekts durchsucht.

    Sie können gegebenenfalls auch die Werte der Eigenschaften ändern, um Ihre MetaBots zuverlässiger zu gestalten.

    Anmerkung: Die Eigenschaften können je nach Objekttyp/erfasstem Steuerelement variieren. Für Objekte, die mit OCR erfasst werden, wird in den Objekteigenschaften beispielsweise angegeben, wie oft ein Objekt auf dem Bildschirm angezeigt wird. Sie können das Vorkommen auch manuell aktualisieren.
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